Velorace Dresden

geschrieben am 16.08.2016 von Maik Schapelt
Schlagwort(e): Saison-2016

„Planung ist das halbe Leben“
Sonntagmorgen kann man ausschlafen oder einfach mal mitten in der Nacht Richtung Dresden zum Velorace fahren. Gesagt getan, und so fuhren Enno, Arne, Ibo, Wolle, Roman und Maik nach Sachsen in die historische Altstadt. Der Start auf dem schnellen Innenstadtkurs sollte bereits um kurz vor neun erfolgen, mit allen Vorbereitungen und der Anreise begann der Tag also mehr als früh. Die Taktik für das Rennen wurde bereits in der vorangegangen Woche heiß diskutiert und war wenige Meter nach dem Start auch schon wieder überholt. Die Befürchtungen das das ausgesprochen starke Fahrerfeld das Rennen sehr schnell machen würde war letzlich das einzige was übrig blieb. So folgten trotz des hohen Tempos Attacken im Minutentakt bei dem sich die RadMitte Jungs aber auch kräftezehrend beteiligten. So haben Roman, Enno und Wolle viel Kraft in den Fluchtversuchen und Konterattacken gelassen. Das Finale wurde aber wie bereits im letzten Jahr vom stark dezimierten Feld auf der nicht enden wollenden Uferstraße eingeläutet. Alle Teams versuchten mit aller Macht ihre Sprinter in Position zu bringen, was auf der sich immer wieder verengenden Straße zu extrem hektischen und gefährlichen Fahrmanövern führte. Gut 300m vor dem Ziel lagen Ibo und Maik noch in aussichtreicher Position, doch wenige Meter später war die Tür zum Sprinten zu und keiner konnte mehr ernsthaft die Podiumsplätze angreifen. Am Ende des ernüchternden Finales stand ein 5.Platz für Ibo und ein 6. Platz für Maik zu buche und die Erkenntnis, das wir weiter an uns arbeiten müssen. Da sich alle Jungs vom RadMitte Team unter den ersten 30 platzieren konnten, wurden wir aber dennoch mit einem 2. Platz in der Teamwertung für unsere Arbeit im Rennen belohnt.
Als Fazit bleibt, wir sind nächstes Jahr wieder hier und werden es besser machen.

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