Spinneys Dubai 92 Cycle Challenge

geschrieben am 21.12.2016 von Enrico Sauer
Schlagwort(e): Saison-2016

. . . und Enno qualifiziert sich in Dubai für die Weltmeisterschaft 2017 in Frankreich!

Wer dachte, dass die Saison 2016 beendet ist, lag bei unserem Enno und Torsten Lange vom Team Drinkuth falsch. Zwei Wochen vor Weihnachten wollten beide es noch einmal wissen und machten sich auf, zu einer besonderen Reise nach Dubai. Sie wollten dabei sein, bei der siebenten Ausgabe der Spinneys Dubai 92 Cycle Challenge. Die Stimmung war jedoch etwas getrübt, da sie nur mit einer Radtasche zum Check-In Schalter fahren mussten. Leider hatte sich Torsten (Totti) drei Wochen zuvor bei einem Rennen in Mexico den Arm gebrochen und konnte somit nicht starten. Er übernahm schweren Herzens die Stelle als Coach und Manager.
In Dubai sollte dann so einiges anders sein, als wir es kennen. Schon bei der Nummernausgabe im Autodrome von Dubai guckte Enno nicht schlecht, als neben ihm ein Fahrer in typischer weißer Nationaltracht seinen Transponder abholte. Aufgrund der hohen Temperaturen startete das Rennen über die 94 km bereits morgens um 6 Uhr. Ein Start im Dunkeln - auch für Enno eine neue Situation. So ging es aus dem Autodrome hinaus in die Wüste, auf super ausgebauten sechsspurigen Autobahnen entlang der spektakulären Skyline von Dubai. Das Rennen begann sehr zügig aber Enno konnte sich gut im Hauptfeld halten. Leider gab es kurz vorm Ziel genau vor ihm einen Sturz, so dass er den Anschluss zum Hauptfeld verlor. Enno konnte sich allerdings mit einem Kraftakt wieder ins vordere Feld zurückkämpfen, so dass am Ende noch Platz 42 von 1700 Startern heraussprang. Mit Platz 7 in seiner Altersklasse schaffte er sogar noch hauchdünn die Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2017 der UCI Grand Fondo World Series in Frankreich.
Ennos ganz besonderer Dank geht an einen ganz besonderen Menschen, der ihm mit Rat und Tat zur Seite stand und dem es verständlicherweise sehr schwer gefallen ist, nur als Zuschauer am Straßenrand zu stehen und zusehen zu müssen. Danke an meinen Freund TOTTI (Team Drinkuth)!

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